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Musik / Indianer Nord-Amerikas |
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Jeder Schamane (indianischer Heiliger Mann/Priester) singt sein eigenes, unverwechselbares Lied, wenn er die Unterstützung seiner helfenden Geister beschwören will. Das folgende Lied stammt von Uvavnuk, einer Eskimo Schamanin. Feierlich besingt sie die Freude darüber, von der Natur bewegt zu sein/sich durch die Natur bewegt zu fühlen. Natalie Curtis schreibt in ‚The Indians Book’: „Für den Indianer bedeutet Gesang den Atem des Geistes, der den Akt des Lebens weiht.“
Das große Meer Treibt mich bald hierhin, bald dorthin Es wiegt mich, wie die Wasserpflanzen In einem großen Fluss. Die Erde und das Wetter bewegen mich, haben mich fortgetragen und erfüllen mein Inneres mit Freude.
Auszug aus ‚Touch the Earth, A Self-Portrait of Indian Existence’, zusammengestellt von T.C. McLuhan, promontory press, ny, 1971 Titel der deutschen Übersetzung ‚Wie der Hauch eines Büffels im Winter’, Hoffmann und Campe, 1981
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